Bio- Landwirtschaft in Reichling- Wurzberger Erlebnishof

LANDWIRTSCHAFT mit VIELFALT, MUT und MENSCHLICHKEIT

BIO-Landwirtschaft im Nebenerwerb

Klein strukturiert. Große Chancen.

Wir beide kommen nicht aus der Landwirtschaft. Vieles von dem, was heute selbstverständlich zu unserem Hof gehört, mussten wir uns selbst erarbeiten, lernen, ausprobieren – und manchmal auch auf die harte Tour verstehen.

Was hier entstanden ist, ist über viele Jahre gewachsen: mit eigener Hände Arbeit, viel Idealismus, Ausdauer und dem Mut, immer wieder neue Wege zu gehen.

Aus einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb ist so Schritt für Schritt ein vielseitiger Hof geworden – mit Tierhaltung, Zucht, Direktvermarktung, Urlaub auf dem Bauernhof und Sozialer Landwirtschaft.

Wir haben nie nach einem fertigen Plan gearbeitet. Wir haben Möglichkeiten gesehen, ausprobiert, verworfen, weitergedacht – und daraus unseren ganz eigenen Weg in der Landwirtschaft entwickelt.

Schafzucht
 

Seit 10 Jahren als Mitglieder der bayerischen Herdbuchgesellschaft Schafzucht e.V. züchten wir die einzigartige Bergschafrasse der 

WALLISER SCHWAZRZNASEN SCHAFE

Die Rasse

Aus dem Oberwallis (in der Schweiz) stammende Hochalpine Schafrasse. Beide Geschlechter tragen spiralförmige Hörner. Die besonders imposanten Schafe, die durch ihr Erscheinungsbild und dem ruhigen Wesen, jedem im Gedächtins bleiben, sind äußerst gute Mütter und wie alle Schafe, in ihrer Herde sehr soziale Geschöpfe.

Wer einmal sein Herz an diese Rasse verloren hat, kommt nicht mehr los von diesen tollen Tieren!

 

Aufzucht und Verkauf

Die Nachzucht unserer 25 Auen geben wir an verantwortungsvolle Liebhaber und Zuchtkollegen ab.

Lammfleisch

Im Herbst bieten wir Lammfleisch aus unserem Biobetrieb an. 

Ein kurzer Weg zum Metzger ist für mich ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass ich meine Schafe bis zum letzten Atemzug begleite. So fühlen sie sich wohl und werden in ruhiger Atmosphäre geschlachtet.

Hühner/ Enten/ Gänse

Essen ,was zuhause wächst

Alte / besondere Hühnerrassen

die Eier unserer Hühner sind NATURBUNT!

nicht jedes Huhn legt weiße oder braune Eier; besonders die extensiven Hühnerrassen legen alle möglichen Farbschläge. Von hellbeige, über grün, oliv, bis hin zu grün gesprenkelt oder gar dunkelbraun.

Da diese Hühnerrassen noch recht ursprünglich sind, legen sie oft im Winter keine Eier und gehen in die sogenannte Winterpause. Das heißt:

Im Winter gibt es wenig Eier, unsere Hühner dürfen frei herumlaufen ( sofern der Fuchs nicht in der Nähe ist). Das garantiert dunkelorange Eidotter, da sie mehr verschiedene Nährstoffe aufnehmen können, als in der Intensivhaltung.

extensiv gehaltene Entenrassen:
Pekingenten, Orpingtons u.a.

Entweder aus der             Bio-Brüterei oder selbst gezogene Enten dürfen in unserem Garten unter den Obstbäumen umherlaufen, ganz wie in den alten Zeiten. Natürlich haben sie auch die Möglichkeiten im Wasser unterzutauchen um sich das Gefieder schön zu richten.

Wir halten unsere Tiere aus Überzeugung biologisch. 

Viel Auslauf, frische Luft, Biofutter, Gesundheit, Wohlbefinden und Fachwissen ermöglichen beste Eier und gesunde Tiere.

Diese Haltungsform erfordert mehr Aufwand für uns als Halter. Die dementsprechende Preise für Eier oder den Weihnachtsbraten bringen uns die nötige Wertschätzung, die uns letztlich für die harte Arbeit entgegenbringt.

Gern nehmen wir Bestellungen für Enten, Gänse oder Hühnchen entgegen. 

 

eigene Kükenaufzucht

im Laufe der letzten Jahre haben wir einen schöne Hühnergruppe bekommen. 

Vorwerkhühner, Lavender, Orpington, Maran, Araucana, Sperber, Augsburger, Haubenhühner, Italiener und deren Kreuzungen wandern im Frühling in unseren Brutapparat und wachsen nach dem Schlupf gesund und munter auf.

Klar ist hier von Anfang an, dass ca. 50% der Küken Hähne sind. Diese werden bei uns geschlachtet, wenn sie anfangen und ihre Machtkämpfe untereinander auszufechten. 

Für die einen klingt das gruselig, für uns ist das sogar angewandter Tierschutz. Hähne kennen im Erwachsenenalter, keine Freunde, wenn es um ihre Hühner geht und sie verletzen sich schwer, wenn der Mensch das nicht regelt. 

Gänse

Zeitweise leben Gänse bei uns auf dem Hof. 

Am Anfang noch als putzige Federbällchen, im Spätsommer als Hofwachhunde, haben sogar unsere richtigen Hunde Respekt vor ihnen. Sie dienen uns nicht nur als Weihnachtsbraten, sondern auch als Rasenmäher, da Gänse Gras fressen.




Gewachsen mit uns

Landwirtschaft lernt man nicht nur- man wächst hinein

Unser Hof – gewachsen aus Neugier, Idealismus und Erfahrung

Angefangen hat alles ganz einfach: 

Jeder von uns wollte sein Lieblingstier. So lebten bei uns im Laufe der Jahre Pferde, Schweine, Hunde, Katzen, Hühner, Enten, Bienen – sogar Achatschnecken und Bartagamen gehörten zeitweise dazu.

Mit den Jahren hat unser Hof seinen eigenen Weg gefunden. Geblieben sind unsere Walliser Schwarznasen, Hühner, Enten und Hunde.

Als Bio-Betrieb erzeugen wir einen großen Teil unseres Futters selbst. Unsere Tiere sind Nutztiere – und gerade deshalb möchten wir ihnen mit Respekt begegnen und das, was sie uns geben, möglichst vollständig und wertschätzend nutzen.

Der Gedanke, die wertvolle Wolle unserer Schafe einfach zu entsorgen, war für mich von Anfang an unvorstellbar. Daraus entstanden erste Wollprodukte – und schließlich unser Hofladen, in dem heute viele Produkte, die auf unserem Hof entstehen, ihren Platz finden.

Mit der Zeit wurde uns aber noch etwas viel Wichtigeres bewusst:

Ein Bauernhof kann weit mehr geben als Lebensmittel.

Tiere versorgen, Verantwortung übernehmen, mit den eigenen Händen etwas Sinnvolles tun und die Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur erleben – all das kann Menschen stärken.

Vor über 15 Jahren begannen wir deshalb, als Pflegefamilie Kinder bei uns aufzunehmen. Aus persönlicher Erfahrung wurde über die Jahre professionelle Arbeit. Heute ist die Soziale Landwirtschaft ein wesentlicher Teil unseres Hofes und wir arbeiten unter anderem als ISE-Pflegestelle mit einem externen Träger zusammen.

Aus all diesen Jahren ist viel Wissen entstanden – über Landwirtschaft, Menschen, neue Betriebszweige und darüber, wie aus einer Idee etwas Tragfähiges wachsen kann. Dieses Wissen gebe ich heute in individuellen Beratungsgesprächen, bei der Entwicklung neuer Hofkonzepte und als Referentin weiter.

Unser Hof ist nie nach einem fertigen Plan entstanden.

Er ist mit uns gewachsen – aus Neugier, Idealismus, Erfahrung und dem Mut, Möglichkeiten zu sehen und ihnen eine Chance zu geben.

 

 

 

 

 

 

Logo

Inhaberin: Elfinger Gisela, Wurzbergstr. 4, 86934 Reichling

© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten. 

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